Der Status gilt auch für Richter und Sachbearbeiter des Gerichts, vorbehaltlich der Bestimmungen der Verfassung und des Gesetzes über die Organisation der Justiz, insbesondere in Bezug auf die Einstellung, Nichtbeweglichkeit, Unvereinbarkeit, Aufenthalt, Abwesenheiten und Urlaub sowie den Anhörungs- und Disziplinardienst. Die Tarifverhandlungen über die Löhne der Arbeiter führen zur Unterzeichnung einer Vereinbarung durch die Parteien, die Vereinbarung ist für die Parteien obligatorisch und regelt die Arbeitsbeziehung bis zum Abschluss einer neuen Vereinbarung. Dieses Verbot betrifft auch außerordentliche Gesandte, Bevollmächtigte, Gesandtschaftsräte und sonstiges diplomatisches Personal, die aufgabendes Auslandspersonal in ständiger oder vorübergehender Funktion wahrnehmen, Richter der Justiz, Leiter der Verwaltungsabteilungen und deren Stellvertreter, Direktoren von Bildungseinrichtungen und deren Assistenten, Justiz- und Strafvollzugspersonal, Angehörige der Polizei, medizinisches und paramedizinisches Personal der diensthabenden Dienste, Sicherheitsbeamte und für die Sicherheit zuständiges Personal in den Verwaltungsabteilungen. Die repräsentativste Gewerkschaft der Staatsbeamten und Angestellten ist eigentlich die CGFP, die sich als Konzentration ihrer Mitgliedsgewerkschaften im öffentlichen Dienst versteht. Im Falle eines kollektiven Streits ist die GFK die einzige, die befugt ist, die schlichten und schlichten Verfahren einzuleiten, die durch das Streikgesetz vom 16. April 1979 vorgesehen sind. Erwähnenswert ist auch eine Entwicklung im Jahr 2003, die eine Reform des Beamtenstatus mit sich bringt. Die Gewerkschaft “Zivildienst” ist die Gewerkschaft aller Arbeitnehmer im öffentlichen und halböffentlichen Sektor, unabhängig von ihrem Status. Die Löhne der Beschäftigten der Zentralregierung sind daher tarifvertraglich festgelegt. Soweit die Parallelbehandlung in den Tarifverhandlungen mit der GFP und denen mit den Gewerkschaften traditionell respektiert wird, werden die im Tarifvertrag vorgesehenen Löhne angepasst, sobald die Bezüge für Beamte und Angestellte angepasst werden. Das Gesetz vom 30. Juni 2004 über den Abschluss von Tarifverträgen galt einheitlich für den privaten und öffentlichen Sektor.

Es gibt ein ähnliches Verfahren für den Abschluss von Abkommen in den beiden Sektoren. In jüngster Zeit gibt es keinen Konflikt im nationalen öffentlichen Dienst. Beamte sollen Arbeitsverträge haben, genau wie Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft. Sie werden nicht mehr formell in ihre Ämter berufen. Tarifverträge werden die gesetzlichen Statusbestimmungen ersetzen. Beamte werden künftig unter das private Arbeitsrecht fallen, einschließlich der Regeln für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Das bedeutet, dass Beamte im Streitfall oder bei einer Entlassung keinen Einwand mehr bei ihrem Arbeitgeber oder einen Überprüfungsantrag beim Verwaltungsgericht einreichen können. Sie werden stattdessen vor die Zivilgerichte ziehen müssen. Die beiden anderen Beamtenstatus unterliegen nicht, wie bereits angedeutet, Tarifverhandlungen. Tarifverträge werden von den repräsentativsten Gewerkschaften auf nationaler Ebene ausgehandelt. Der Tarifvertrag der Beschäftigten der Zentralregierung ist der einzige derartige Vertrag in dieser Angelegenheit.

Es gibt keine dezentrale Ebene. Die Regelmäßigkeit und Intensität des sozialen Dialogs hängt vom politischen Willen der jeweiligen Regierungen ab. Das Gesetz schreibt regelmäßige Verhandlungen nur für Arbeiter der Zentralregierung vor, für die die Rechtsvorschriften des Privatsektors über Tarifverträge gelten. Diese Rechtsvorschriften sieht insbesondere vor, dass die Laufzeit von Tarifverträgen drei Jahre nicht überschreiten darf.

Tarifvertrag öffentlicher dienst übernahme für beamte